Einsatzmöglichkeiten von Communities

In diesem Piarry‑Blogbeitrag sieht man weiße Luftballons, die am Himmel schweben, neben dem Banner „Einsatzmöglichkeiten von Communities“ – temporär und dauerhaft.

Ist eine Community ein großes Projekt? Viel Aufwand? Teuer?

Kann sein, muss aber nicht: Es geht auch ganz einfach und günstig.

In diesem Blogartikel bekommst du Ideen und praktische Beispiele, wie du eine Community in dein Businesskonzept und in deine Kundenreise einbeziehen kannst: zeitgemäß und unabhängig von Social Media und Algorithmen.

Inhaltsverzeichnis

Community situativ einsetzen

Eine Community zu betreuen hört sich nach einem Dauerprogramm an.

Die gute Nachricht: Du kannst eine Community auch temporär nutzen. Für viele Menschen könnte das sogar der deutlich bessere Einstieg sein, denn ein zeitlich begrenztes Projekt reicht zum Reinschnuppern, Erfahrung sammeln und dann entscheiden können, ob eine Community dauerhaft etwas für dich ist.

Ein praktisches temporäres Beispiel: Für eine Bargeld-Petition wurde extra eine zeitlich begrenzte Community eingerichtet, um alles einfach zu organisieren. Verschiedene Petitionsmaterialien von Unterschriftenlisten bis hin zu Flyern (Materialien-Box) konnte man bestellen bzw. herunterzuladen. Auch aktuelle Veröffentlichungen in den Medien und andere spannende Links wurden kompakt zusammen an einer Stelle (Link-Box) gesammelt und waren damit für alle 1.300 Mitglieder leicht auffindbar und rund um die Uhr zugänglich. Das war nicht nur für alle Aktiven ein toller Service, sondern auch für die Organisation eine riesige Entlastung, dass sich die Menschen selbst bedienen können.

Deshalb empfehle ich bei der Auswahl von einem Community-Tool, das auch eine einfache Lernplattform integriert ist, damit du Informationen gebündelt und gut strukturiert an einer Stelle zur Verfügung stellen kannst. Das können neben Kursen auch viele andere Materialien wie Checklisten, Anleitungen, Rezepte etc. sein.

Hier sieht man einen Community-Bereich, wo oben einen Kursbereich abgebildet ist: Hier sind ein Kurs "Einführung",  eine Link-Box und eine Materialien-Box zu sehen, und unten gibt es einen Beitrag, in dem man Visitenkarten bestellen kann.

Der Austausch untereinander ist wichtig, um zu teilen, was funktioniert und was nicht klappt. Für viele Mitglieder in diesem Beispiel war es sehr motivierend, ihre Erfolgserlebnisse teilen zu dürfen. Auch der aktuelle Stand der Petitionszeichnung wurde jeden Sonntag in der Community veröffentlicht, um die Mitglieder auf dem Laufenden zu halten.

Hier siehst du einen Screenshot vom Community‑Bereich von Communi. Oben sind Kategorien wie Alles, Allgemein, Petition, Mitmach-Aktion etc. für eine klare Struktur abgebildet und darunter sind angeheftete Pins zu sehen, die immer oben in der jeweiligen Kategorie gut sichtbar sein sollen.

Keine Sorge, du musst jetzt keine Petition starten, um eine Community zu testen.

Die Möglichkeit sich auszutauschen ist in vielen Situationen hilfreich und ein toller Mehrwert. So kann ein Selbstlernkurs ruck-zuck einmalig oder wiederholt zu einem betreuten Selbstlernkurs werden und Kurse mit Live-Anteilen kannst du heutzutage einfach leichter mit Teilnehmern füllen, denn die Menschen wünschen sich menschliche Nähe.

Bei Pilotprojekten kannst du mit einer Community herausfinden, ob dein Programm bzw. dein Angebot so funktioniert, wie du es dir vorstellst. Du bekommst mit, wo es noch klemmt, wo du Inhalte noch nicht rund gedacht hast und wo sich Menschen mehr Unterstützung wünschen, beispielsweise in Form von Übungen und Praxisfällen. Du kannst durch Fragen in der Community erkennen, wie es mit dem Wissenstransfer klappt und kannst kritisch hinschauen, ob am Ende das angestrebte Ergebnis herauskommt oder ob du nochmal nachlegen darfst.

Mehrteilige Masterclasses und Workshops können mit einem Austausch in der Community wunderbar beflügelt und damit hochwertiger werden. Sowohl vorbereitend als auch zwischen den Lerneinheiten kannst du die Teilnehmer mit Impulsen und Übungen immer wieder anstupsen und neu motivieren.

Nicht nur im Vorfeld eines Kurses zum Kennenlernen, auch nach Abschluss eines Trainings kann es hilfreich sein, für einen festgelegten Zeitraum Fragen stellen zu können und sich beim Umsetzen in die Praxis betreut zu fühlen. Daraus ergeben sich auch neue Produktideen, um Gelerntes weiter zu vertiefen und zu begleiten.

Vielleicht führst du kleine und große Aktionen wie Messen, Camps, Online-Kongresse oder Netzwerk-Veranstaltungen durch? Oder du veröffentlichst ein Buch und möchtest die Leser eine Weile beim Lesen und Umsetzen begleiten? Communities können bei Aktionen jeglicher Art, wo Austausch willkommen ist, durch eine Community aufgewertet werden.

Es gibt wirklich unzählige Möglichkeiten, eine Community zu nutzen. Sobald du dich erst einmal für die Idee öffnest, werden dir für dein Thema und deine Kunden wahrscheinlich mehr Ideen einfallen, als dir lieb ist.

Eine Community dauerhaft einsetzen

Für Akquisezwecke und zur Kundenbindung macht eine Community Sinn, die über einen längeren Zeitraum läuft. Dafür braucht es ein gut durchdachtes Community-Konzept, das dir neue Kunden bringt bzw. deine Stammkunden erfreut und im besten Fall immer wieder zum Kauf animiert. Genau dieses Thema greife ich in meiner eigenen Piarry-Communi auf.

Eigentlich logisch, aber ich sage es trotzdem: Je größer dein Aufwand ist, eine Community einzurichten, umso sinnvoller ist eine längere bzw. dauerhafte Nutzung. Wenn du beispielsweise für eine Community extra einen Kurs erstellst und Videos bzw. andere Materialien, dann sollte sich dein Einsatz unbedingt lohnen.

Schauen wir uns jetzt einfach mal Communities an und gruppieren sie in Themenbereiche:

Geschäftskonzept mit zwei Communities

Wer möchte nicht einmal ein Stück des Jakobswegs gehen? Diese Idee haben viele Menschen in ihrem Kopf (auch ich), denn als Jakobsweg-Interessierte kann man gar nicht zu viele Infos haben, bevor man startet. Und auch der Austausch und die Erfahrungen anderer sind Gold wert.

Peter Kirchmann hat aus diesen Bedürfnissen ein gut funktionierendes Geschäftskonzept gemacht. Es gibt eine Gratis-Community zum Orientieren, Informieren und ins Thema reinschnuppern.

Hier sieht man eine Community, die Jakobsweg-Community von Peter Kirchmann. Im Video ist Peter Kirchmann zu sehen, und auf der rechten Seite gibt es weitere Informationen über die Community-Inhalte,. Diese Community ist in Scool aufgesetzt.

Danach geht es weiter mit einer Premium-Community im monatlichen Abo-Modell.

Dieses Konzept ist so charmant, weil Menschen erst einmal neugierig und ganz unverbindlich starten können, bevor sie den nächsten Schritt gehen. Und genau so ein Konzept funktioniert für viele Geschäftsfelder. Wichtig ist hierbei eine saubere Abgrenzung zwischen Gratis- und Bezahlcontent.

Akquise

Besonders gut eignen sich Communities für Akquisezwecke. Wir brauchen viele Kontaktpunkte und eine Community ist eine sehr entspannte und flotte Art, deine Arbeit kennenzulernen und Vertrauen aufzubauen.

Hier einige Beispiele:

Die NEXTYOU Journey – dein Übungsfeld für einen neuen Lebensmodus, in dem das Leben wieder fließt! Die Community von Dr. Martina Nohl ist für Menschen, die ihr Leben sinnvoll und handfest mit den 7 Säulen des genialen Lebens von innen heraus neu gestalten wollen. In der Community kann man sich kostenlos vernetzen und gemeinsam auf den Weg machen.

NEXTYOU Journey: https://communi.com/nextyou-journey/

Du liebst es zu schreiben oder möchtest endlich dein eigenes Buchprojekt starten? Dann bist du in der Bücherwürmer-Community genau richtig! Renate Wettach gibt Expertentipps aus erster Hand, inspiriert, motiviert und unterstützt auf dem Weg zum eigenen Buch. Eine tolle Möglichkeit, die Arbeit von Renate und sie selbst besser kennenzulernen, bevor man sie bucht:

Bücherwürmer: https://communi.com/buecherwuermer

Dr. Annette Pitzer hat die Mission, Menschen in ihrer gesundheitlichen Eigenverantwortung zu begleiten und ihnen Wissen zu vermitteln, das ihrer Gesundheit dient. Sie hat eine Fülle an Erfahrungen und Gesundheitsinformationen und kann mit ihrem Wissen ihre Community regelrecht fluten. Schon schnell nach dem Start ihrer Community hat sie erkannt, dass es auf diesem Weg viel leichter ist, neue Kunden zu gewinnen als mit Social Media und vielen anderen Projekten, die sie bereits getestet hat.

Gesundheit leben: https://communi.com/gesundheit-leben/

Expertenstatus & Sichtbarkeit

Meine Kooperationspartnerin und Video-Marketing-Expertin Sabine Schmelzer gewinnt auch Community-Kunden über ihren YouTube Kanal. Da sie auf YouTube zum Thema Communities immer wieder Inspirierendes zu sagen hat, liegt es nahe, diese Impulse auch erlebbar zu machen. Deshalb lädt sie in der Beschreibung unter dem Video ein, ihrer eigenen Gruppe „Community Pioniere“ beizutreten. Das ist ein guter Start für eine Kundenreise.

Community Pioniere: https://communi.com/community-pioniere/

Jetzt zu mir: Ich bin ja von Haus aus Vernetzungsspezialistin. Von 2002-2012 hatte ich ein bundesweites Präsenznetzwerk (Netzwerk Ganzheitlichkeit) für ganzheitlich arbeitende Menschen, mit 16 Regionalgruppen und regelmäßigen Treffen. Durch mein neues Leben in Südfrankreich habe ich dann alles auf online umgepolt.

Heute sehe ich für viele meiner Kunden im Aufbau einer Community die Möglichkeit, passend zu den eigenen Talenten und Gaben eine Community zu kreieren, die genau die richtigen Menschen anzieht. Und es ist eine große Chance, dem Social Media Hamsterrad zu entfliehen.

Als Vernetzungsspezialistin lag es für mich nahe, mit einer eigenen Community durchzustarten und Menschen gleich mit starken Mehrwerten wie einem gut gefüllten Eventkalender zu motivieren, einen frischen Blick auf das eigene Business zu werfen. Wer mich schon länger kennt, weiß: Ich liebe Live-Workshops. Bei Communi gibt es eine Integration mit Zoom, so dass ich mit wenigen Klicks ein Event anlegen kann und automatisch ein Zoom-Link erzeugt wird. Für die Teilnehmer sehr praktisch, dass bei Klick auf „Teilnehmen“ des Events gleich der Zugang zum virtuellen Raum möglich ist und eine automatische Erinnerungsfunktion aktiviert wird.

Auf diesem Bild siehst du den Veranstaltungskalender der Piarry‑Communi, in dem die nächsten und die vorherigen Events gelb markiert sind. Es wird ersichtlich, dass in dieser Community viele Events stattfinden.

Tipp: Achte bei der Auswahl des passenden Tools darauf, dass eine Community auch einen integrierte Veranstaltungsorganisation hat, wenn du gerne live mit Menschen zusammenkommen möchtest.

Wichtig zu wissen: Mit jedem Community-Thema positionierst du dich auch. Ich möchte gerne langsam und stetig einen Positionierungs-Shift von der Vernetzungsspezialistin zur Community-Expertin bauen. Die Themen bleiben gleich. Ich begleite Selbständige, ihr eigenes Wissen leicht zu verkaufen und sichtbarer zu werden.

Piarry Communi: Dein neues Businesskonzept mit Communi aufbauen https://communi.com/piarry-communi

Community einfach mal erleben:

Mit einer Community kannst du schnell einen Expertenstatus aufbauen.

Und wenn du gute Hebel nutzt, dann klappt es auch mit der Sichtbarkeit.

Kundenbindung

Communities sind super leicht für die Kundenbindung anwendbar. Da dich deine Kunden schon kennen, gibt es vor allem für kostenfreie Communities kaum Überzeugungsarbeit zu leisten. Wichtig ist nur, dass die Community-Inhalte ganz nach dem Geschmack deiner Kunden sind. Im Kontakt mit Bestandskunden kannst du dank der Nähe zum Kunden neue Produkte entwickeln und evtl. auch gleich als Pilotprojekt testen. Auch eine Bezahl-Community kann gut funktionieren, wenn die Mehrwerte an den Kundenwünschen ausgerichtet sind.

Brevo-Expertin Irene Theiß gibt in ihrer Community Antworten, Brevo-Updates, Tipps zu Newsletter und Automatisierungen. Diese Community ist derzeit kostenfrei, dürfte aber auch gut angereichert mit noch mehr Mehrwert im Abomodell laufen:
https://communi.com/brevo-nutzer-community/

Der Wunsch von Corinna Ladinig war, den Kontakt zu den vielen Menschen, die die Coaching-Ausbildung durchlaufen haben, zu halten. So entstand die Idee eines Coaching Circles für Bestandskunden. Zum Community-Start sind als Mehrwert einige Supervisionen geplant: https://communi.com/ctc-coaching-circle/

Weiterbildung

Für viele von uns ist das Vermitteln von Wissen in Form von Weiterbildung eine Quelle der Freude und Erfüllung. So auch für Barbara.

Barbara Völkl ist schon lange mit ihrem Herzensthema unterwegs: Kinder singend fördern. „Singen, Spielen, Lernen – So gelingt Kinderchorleitung!“ ist ihr Weiterbildungsprogramm, für das sie jetzt neuerdings auch eine Community an den Start gebracht hat, um Menschen kompakt die wichtigsten Informationen zur Verfügung stellen zu können.

Kinder singend fördern: https://communi.com/kinder-singend-fordern

Darüber hinaus gibt es weitere Gruppen für alle, die eine Weiterbildung mitmachen und auch eine Gruppe für „Singend Noten lernen“.

Wichtig: Eine Gruppe muss nicht groß sein. Es geht vielmehr darum, in einem geschützten Raum mit Freude und möglichst wenig administrativen Aufwand zum Lernziel zu kommen.

Bezahl-Communities

Es gibt unzählige Bezahl-Communities mit den verschiedensten Themen. An dieser Stelle möchte ich gerne Gabi Rieser, die bereits in 2011 bei meinen ersten Online-Workshops dabei war, eine kleine Bühne geben.

Ein guter Anfang beginnt mit einer Pause. Der NaturVital Club ist ein Ort für genau solche Momente. Gabi begleitet Menschen im NaturVital Club, mit Naturpausen zu mehr Kraft, Klarheit und Lebensfreude zu gelangen. Natürlich alles online.

NaturalVital Club: https://communi.com/naturvital-club/

Austausch

Viele Themen brauchen den Blick von außen wie auch bei der Kindererziehung. Madlen Bartholdt möchte mit ihrer Community einen Raum für lebendigen Austausch schaffen:

https://communi.com/eltern-im-gespraech

Selbstverwirklichung

Jutta von der Decken ist im Unruhestand und hat eine Community für regelmäßige Herzgespräche und wöchentlichen Herzkohärenz Meditationen ins Leben gerufen. In ihrer Community dreht sich alles um Herzensthemen für mehr Lebensfreude.

Herzgespräche und Lebensfreude: https://communi.com/herzgespraeche-und-lebensfreude

Produktentwicklung und Produktoptimierung

Sam Bakker hat für sein Tool Communi eine eigene Community eingerichtet, in der mittlerweile 3.500 Menschen sind. Er stellt monatlich die Systemneuerungen vor und lässt die User mitbestimmen, welche Funktionen verbessert oder neu programmiert werden sollen. Damit schafft er eine große Nähe zu ihm als Toolentwickler und seinem Team, was ich in dieser Weise noch nie erlebt so erlebt habe: dicht dran sein und mit beeinflussen können.

Communi-Community: https://communi.com/community/

Was ist Communi?

Communi ist mehr als nur ein Community-Tool. Communi ist ein 3-in-1-Tool, das Lernplattform, Community und Veranstaltungsorganisation in einem vereint. Das bedeutet unabhängiger sein von Social Media und Algorithmen. Und ohne Werbung und bling-bling.

Wenn du an Communi interessiert bist, komme gerne in meine Gruppe oder suche dir gleich einen Termin in meinem digitalen Kalender aus.

Es gibt noch viele Communities wie der Platzhirsch Skool, aber auch Circle, Mentortools und neue Tools wie das deutsche Bryght. Und es werden sicherlich noch mehr Community-Tools auf den Markt kommen. Schau dich einfach um und bilde dir eine Meinung.

Jetzt bin ich auf deine Gedanken gespannt. Und ich freue mich auch über weitere Communities, die sich verlinken wollen. Gerne einen Kommentar hinterlassen mit dem Community-Namen, Link und auch der Angabe, welcher Rubrik (Akquise, Kundenbindung et.) du deine Community zuordnest und wie viele Mitglieder deine Gruppe hat. Damit sammeln wir noch mehr Beispiele.

Wer wagt gewinnt.
Auch wenn es manchmal nur eine neue Erfahrung ist. Und wer etwas wagt, darf auch mal scheitern. 
Mein Credo: „Ausprobieren statt theoretisieren.“

Sabine Piarry in „Über mich“

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